Der Konzernumsatz stieg um 2,0 Prozent auf 412,1 Millionen Franken. Die Geschäftsentwicklung sei insgesamt zufriedenstellend gewesen, teilte die Unterhaltungsgesellschaft am Donnerstagabend mit.
Der Betriebsverlust weitete sich allerdings aufgrund von Wertberichtigungen und einmaligen Sondereffekten auf -248,2 Millionen Franken aus. Im Vorjahr waren es -13,6 Millionen gewesen.
Der Nettoverlust vervielfachte sich damit auf -259,5 Millionen. Vor einem Jahr hatte das Defizit 40,9 Millionen Franken betragen.
«Gut gefüllte Pipeline»
Für das Kinojahr 2026 verfügt die HLEE-Gruppe nach aktuellem Planungsstand über eine «gut gefüllte Pipeline» mit mindestens neun geplanten Filmstarts. Im Segment Sport und Event will das Unternehmen in der ersten Jahreshälfte die UEFA dabei unterstützen, die Ligaphase in der UEFA Champions League und Europa League abzuschliessen. Gleichzeitig sollen die Portfolios der TEAM-Gruppe und von SPORT1 ausgebaut werden.
Das Management setze die beschlossenen Massnahmen zur Stärkung der Bilanz und zur weiteren Steigerung der Profitabilität weiterhin «mit höchster Priorität» um. Gleichzeitig warnt die Führung vor erhöhter Planungsunsicherheit durch Inflation, steigende Energiepreise und den Druck durch KI-generierte Inhalte auf die Medienbranche.
ls/ra
(AWP)
