Gegen Mittag stand das Papier 1,3 Prozent im Plus und gehörte damit zu den Gewinnern im EuroStoxx 50 . Analysten von der kanadischen Bank RBC werteten den Jahresabschluss und das Nettoergebnis als «stark».

Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel 2025 um 15 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro, wie Eni am Donnerstag in Rom mitteilte. Unter dem Strich sank der auf die Aktionäre entfallende Gewinn aber nur leicht auf 2,6 Milliarden Euro, unter anderem dank höherer Gewinne aus Finanzbeteiligungen, sowie geringerer Steuerzahlungen.

Die Berichtssaison der europäischen Öl- und Gaskonzerne neigt sich in diesen Tagen dem Ende entgegen, wobei mehrere Unternehmen enttäuschende Quartalsberichte vorgelegt haben. Vor allem Ende vergangenen Jahres hatten die Unternehmen wegen des weltweiten Überangebots mit niedrigeren Rohölpreisen zu kämpfen.

Seit dem Jahreswechsel haben jedoch die Befürchtungen einer Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran die Sorge vor einer drohenden Überversorgung ausgeglichen. Der Ölpreis hat sich seit dem Jahreswechsel um etwa 17 Prozent erholt.

Am 19. März will Eni den Investoren auf einem Kapitalmarkttag seine Strategie für die kommenden Jahre vorstellen, ebenso wie die finanziellen und operativen Erwartungen für 2026./lew/err/mis

(AWP)