Reisende mussten sich in der Folge am frühen Nachmittag auf eine Wartezeit von bis zu zwei Stunden und 30 Minuten einstellen, wie der TCS-Verkehrsdienst meldete. Gegen 17.00 Uhr betrug die Staulänge immer noch 12 Kilometer.
Bereits in der Nacht auf Samstag hatte der TCS eine Kolonne vor dem Tunnel vermeldet. Schon am frühen Morgen hatte die Staulänge mehr als zehn Kilometer betragen.
Reges Passagieraufkommen in Zürich
Es sei ein Hochbetriebstag, sagte Flughafen-Zürich-Sprecherin Elena Stern auf Anfrage gegenüber Keystone-SDA. Doch der Betrieb sei am Samstag gut angelaufen. "Es gab weder längere Wartezeiten noch anderweitige Probleme." 90 Prozent der Passagiere hätten weniger als zehn Minuten vor der Sicherheitskontrolle warten müssen.
Tagesaktuelle Zahlen zum Passagieraufkommen im Juli werden erst Mitte August publiziert. In den Sommerferien rechne der Flughafen Zürich an Spitzentagen aber mit rund 100'000 Passagierinnen und Passagieren.
Spitzenwerte am Euroairport
Ein hohes Passagieraufkommen vermeldete auch der Euroairport in Basel. Man rechne für das gesamte Wochenende seit Freitag mit 87'600 Passagieren, sagte Sprecherin Manuela Witzig. Das sind rund 10'000 mehr, als an den ersten beiden Juli-Wochenenden verzeichnet worden waren.
Insgesamt seien die ersten beiden Sommerferien-Wochenenden am Euroairport gut und in geordneten Bahnen abgelaufen, dies gelte auch für den Betrieb am Freitag und am Samstag. Die Wartezeiten bewegten sich in einem ähnlichen Rahmen wie in den letzten Wochen.
Normales Sommerwochenende in Genf
Am Flughafen Genf sei die Situation ähnlich wie an anderen Sommerwochenenden, "es gibt nichts Besonderes zu vermelden", sagte die Flughafen-Sprecherin Sandy Bouchet.
Der Flugverkehr liege mit rund 150'000 erwarteten Reisenden im Rahmen der Sommernormen. Im Einzelnen waren es 54'000 Passagiere am Freitag. Am Samstag wurden 49'000 und am Sonntag 56'000 Passagiere erwartet.
Streik in Italien
Während an den Flughäfen in Zürich, Genf und Basel Hochbetrieb herrschte, war der Betrieb an mehreren italienischen Flughäfen wegen Streiks eingeschränkt. Die Fluggesellschaft Swiss hatte deshalb angekündigt, am Samstag insgesamt zehn Hin- und Rückflüge nach Italien zu streichen, neun davon betrafen den Flughafen Zürich, einer den Flughafen Genf.
Wie Swiss-Sprecher Michael Stief sagte, hätten wegen der Streiks keine zusätzlichen Flüge gestrichen werden müssen. Es sei bei den angekündigten zehn Hin- und Rückflügen geblieben, die gestrichen werden mussten. Grosse Probleme habe das nicht mit sich gebracht. Die betroffenen Passagiere seien rechtzeitig informiert worden.