Holcim und Xella seien in Rumänien beide führende Anbieter von Porenbetonsteinen und verfügten dort über eine starke Marktpräsenz, heisst es in der Mitteilung. Die Kommission habe Bedenken gehabt, dass das Vorhaben den Wettbewerb auf dem Markt für Porenbetonsteine, die eine energieeffiziente und nachhaltige Lösung für Bauprojekte böten, einschränken würden. Holcim habe deshalb den Verkauf seiner Porenbetonanlage in Adjud angeboten.
Der Schweizer Baustoffkonzern hatte die Übernahme von Xella für einen Preis von 1,85 Milliarden Euro im Herbst 2025 angekündigt. Der deutsche Wandsystem-Hersteller mit Hauptsitz in Duisburg beschäftigt über 4000 Personen und erzielt einen Umsatz von rund 1 Milliarde Euro. Zu Xella gehören die Marken Ytong, Silka, Hebel und Multipor.
tp/cf
(AWP)
