Chan warnte demnach, wenn bis dahin kein Sanierungsplan vorliege, werde sie «höchstwahrscheinlich» die Liquidation anordnen.
Der chinesische Konzern, der an der Hongkonger Börse notiert ist, steckt in einer tiefen Krise und gilt als das am höchsten verschuldete Immobilienunternehmen der Welt. Evergrande hat Schulden in Höhe von mehr als 300 Milliarden US-Dollar (rund 284 Mrd Euro) angehäuft. Im Januar 2022 kündigte der Konzern einen Restrukturierungsplan an, konnte sich aber bisher nicht mit seinen Gläubigern einigen.
Der chinesische Immobiliensektor befindet sich seit einiger Zeit in einer schweren Krise, für die Evergrande zum Symbol geworden ist. Längst sind jedoch zahlreiche Unternehmen betroffen. Die Immobilienkrise wirkt sich auch auf andere Wirtschaftszweige aus./jpt/DP/mis
(AWP)