HT5 hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von 1,6 Millionen Franken verzeichnet, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dieser ist vorwiegend auf einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung und der Restrukturierung einer Hybridanleihe sowie auf Kosten für die dafür notwendige Beratung, die Geschäftsführung und die Revision zurückzuführen.

Mit flüssigen Mitteln von 11,9 Millionen Franken per Ende 2025 sieht sich das Unternehmen in einer weiterhin «sehr soliden» Liquiditätslage, um die strategischen Ziele uneingeschränkt zu verfolgen.

GV am 13. April

Die mit Centiel eingegangene Vereinbarung setzt bekanntlich für die geplante Fusion die Zustimmung einer Generalversammlung von HT5 voraus. Diese ist nun für den 13. April 2026 vorgesehen. Am 16. März will HT5 zudem eine Medien- und Analystenkonferenz durchführen.

Die GV muss zudem über eine ordentliche Kapitalerhöhung zwecks Ausgabe von HT5-Aktien an die Aktionäre von Centiel befinden. Die Transaktion soll mittels einer sogenannten Absorptionsfusion nach Schweizer Fusionsgesetz erfolgen.

Die schuldenfreie Centiel wird dabei mit einem Eigenkapitalwert von 125 Millionen Franken bewertet und HT5 mit 2,04 Franken je Anteilsschein. Im Rahmen der Fusion ist zudem die Marktplatzierung eines Teils der Anteile des Gründerteams geplant, um damit einen attraktiven Streubesitz zu erreichen.

HT5 ging aus der ehemaligen Hochdorf-Gruppe hervor und richtet sich nach Abschluss der finanziellen Restrukturierung und Aufhebung der Nachlassstundung strategisch neu aus. Centiel ist auf «mission-critical» Stromausfallschutz spezialisiert. Das Unternehmen erwirtschaftete laut provisorischen Zahlen 2025 einen konsolidierten Umsatz von 46 Millionen Franken. Die EBIT-Marge lag bei 22 Prozent.

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(AWP)