Unter dem Strich resultierte ein Gruppengewinn von 3,5 Millionen Franken, nach 9,4 Millionen im Vorjahr, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz stieg um 3,1 Prozent auf 646 Millionen Franken.
Die EBIT-Marge sank auf 1,9 Prozent nach einem höheren Vorjahreswert. Die Bruttogewinnmarge ging um 0,6 Prozentpunkte auf 21,6 Prozent zurück. Als Belastungsfaktoren nennt Hupac unter anderem negative Währungseffekte sowie höhere Kosten infolge zahlreicher Baustellen und Streckensperrungen im europäischen Schienennetz.
Verhaltener Ausblick
Bereits im März hatte Hupac über das Transportvolumen informiert. Dieses legte um 4,3 Prozent auf rund 975'000 Strassensendungen zu. Im transalpinen Verkehr durch die Schweiz erhöhte sich das Volumen um 4,5 Prozent auf rund 560'000 Sendungen.
Im nicht-transalpinen Verkehr erhöhte Hupac die Mengen um 2,9 Prozent auf knapp 390'000 Sendungen. Die transalpinen Verkehre via Frankreich und Österreich stiegen auf tiefem Niveau um 26,9 Prozent auf rund 25'000 Sendungen.
Für 2026 zeigt sich Hupac zurückhaltend. Wegen geopolitischer Unsicherheiten und der erwarteten weiteren Belastungen durch Baustellen auf dem Nord-Süd-Korridor seien konkrete Prognosen schwierig. Mittelfristig rechnet das Unternehmen ab 2029 nach Abschluss grosser Infrastrukturarbeiten auf dem Rhein-Alpen-Korridor wieder mit besseren Wachstumschancen.
yz/to
(AWP)
