Für die Aktie ging es zuletzt kräftig um gut acht Prozent nach oben auf 91,40 Euro. Damit setzt die Aktie ihren jüngsten Stabilisierungsversuch fort. Seit Jahresbeginn hat sie gut ein Viertel an Wert verloren, in den vergangenen zwölf Monaten sogar über die Hälfte.
Im Januar war die Aktie unter Druck geraten, nachdem der Finanzdienstleister mitgeteilt hatte, dass die Nachfrage nach Immobilienkrediten auf seiner Plattform Europace im vierten Quartal nach einem bis dahin starken Jahr leicht zurückgegangen war. Hypoport verwies auf ein normaler werdendes Marktumfeld.
Europace vermittelt Baudarlehen von Banken und Sparkassen an interessierte Kreditnehmer, die sich auf diese Weise möglichst günstige Finanzierungen für Wohnimmobilien sichern wollen.
Im vergangenen Jahr erholte sich der operative Gewinn von 18 Millionen auf rund 33 Millionen Euro und damit etwas deutlicher als von Analysten erwartet. Der Umsatz verbesserte sich von 561 auf 603 Millionen Euro. Dabei profitierte das Unternehmen von wieder besseren Geschäften in der privaten Immobilienfinanzierung./mis/err/men/jha/
(AWP)
