Grund für die Korrektur sind den Angaben nach neue Daten aus dem Zensus 2022. Demnach lebten zu diesem Zeitpunkt hochgerechnet rund 81,9 Millionen Menschen in Deutschland - weniger als bis dahin angenommen. Die niedrigere Ausgangsbasis führe langfristig zu einer «stark sinkenden Bevölkerung».

«Der verstärkte Rückgang und die Alterung der Bevölkerung müssen schon heute bei politischen Entscheidungen mit Langzeitwirkung, beispielsweise bei Gesundheit und Pflege, berücksichtigt werden», sagte Institutsleiter Joachim Ragnitz. Weniger Menschen bräuchten weniger Wohnungen, Verkehrsinfrastrukturen und Personal im öffentlichen Dienst, hiess es. Gleichzeitig steige der Bedarf bei Gesundheit und Pflege./mse/DP/jha

(AWP)