Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie hat im März einen Sprung nach oben gemacht. Er schnellte im Vergleich zum Vormonat um 5,9 auf 53,3 Punkte hoch, wie die Grossbank UBS und der Einkauf-Fachverband Procure.ch am Mittwoch mitteilten.
Er liegt damit nicht nur weit über den Prognosen der von AWP befragten Ökonomen, die von Werten zwischen 45,0 und 49,9 Punkten ausgegangen waren. Er hat auch erstmals seit dem Dezember 2022 die wichtige 50-Punkte-Marke überschritten. Bei Werten unter 50 Punkten gehen die befragten Unternehmen von einer schrumpfenden wirtschaftlichen Aktivität aus. Liegt der Index oberhalb, dann ist von Wachstum auszugehen.
Ist Verbesserung nachhaltig?
Die Ökonomen der UBS wollen aber noch nicht das Ende der langen Industriekrise ausrufen. «Ob diese Verbesserung nachhaltig ist, bleibt jedoch ungewiss», schreiben sie angesichts des Kriegs im Nahen Osten und dem stark gestiegenen Ölpreis.
Der PMI für den Dienstleistungssektor erholte sich derweil weiter. Er stieg im März 3 Stellen auf 57,2 Punkte und notierte damit den vierten Monat in Folge über der Wachstumsschwelle. In der Umfrage der Nachrichtenagentur AWP hatten Ökonomen einen Wert lediglich zwischen 50,0 und 53,9 Punkten erwartet.
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(AWP)
