Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte seine Teilnahme zur Eröffnung aus terminlichen Gründen abgesagt. Er wird nun von Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) vertreten. Ausserdem wollen Jochen Hanebeck, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG, und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) Grussworte halten.

Bau erfolgt in Rekordtempo und ist vorzeitig fertig

Seit dem Spatenstich Anfang Mai 2023 vergingen gerade einmal drei Jahre bis zur Fertigstellung. Das Werk wird drei Monate früher als geplant in Betrieb genommen. Infineon will hier Leistungshalbleiter herstellen, die unter anderem für Elektroautos, erneuerbare Energien, Rechenzentren und Industrieanlagen gebraucht werden. Die Chips entstehen auf 300-Millimeter-Wafern.

Das Werksgebäude ragt über 40 Meter in die Höhe und 22 Meter tief in den Boden. Der Reinraum hat auf zwei Etagen eine Fläche von etwa drei Fussballfeldern. Die fehlerfreie Herstellung der mikroskopisch kleinen Chip-Strukturen verlangt eine staubfreie Umgebung. Die Fab wird zu 100 Prozent mit Öko-Strom betrieben und nutzt Industriewasser anstelle von Trinkwasser./jos/DP/stw

(AWP)