Die Abschwächung der Inflation führte Istat hauptsächlich auf die verringerten Preisanstiege bei nicht-regulierten Energieprodukten, Transportdienstleistungen und verarbeiteten Lebensmitteln zurück. Dagegen habe der Preisauftrieb bei unverarbeiteten Nahrungsmitteln und bei Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Wohnen zugelegt.

Die Inflation in Italien liegt damit weiter über dem Niveau der Eurozone insgesamt. Hier war die Inflationsrate im Juli auf 5,3 Prozent gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für den Währungsraum eine Rate von zwei Prozent an. Sie hat daher seit Sommer 2022 mit deutlichen Leitzinserhöhungen auf die Inflation reagiert./jsl/bgf/nas