Die CDU büsste demnach an Rückhalt ein und rutschte auf 10 Prozent (minus zwei). Die Linke verbesserte sich auf 11 Prozent (plus eins). Das BSW könnte mit 6 Prozent (plus eins) auf einen Einzug in den Landtag hoffen. Grüne (4) und FDP (3) wären nach dieser Umfrage derzeit nicht mehr im Parlament vertreten.

Die bisherige rot-rote Regierung hätte damit keine Mehrheit mehr, ein rot-schwarzes Bündnis erst recht nicht. Die AfD wäre ihrerseits von der erhofften Alleinregierung weit entfernt. Die Koalitionsbildung dürfte bei einem solchen Ergebnis schwierig werden.

Insa gibt die Fehlertoleranz mit plus/minus 3,1 Prozentpunkten an. Die Daten beruhen auf einer Onlinebefragung von 1.000 Menschen vom 11. bis 18. Juni.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungen die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang./and/DP/zb

(AWP)