Der Münchner Finanzinvestor Aequita, der 2024 bei dem Unternehmen aus Salzgitter eingestiegen war, will den Hersteller von mobilen Antennenmasten für militärische Anwendungen noch im Juli an die Frankfurter Börse bringen, wie SMAG am Donnerstag mitteilte. Der Firma selbst sollen bei dem Börsengang im Freiverkehrssegment Scale rund 30 Millionen Euro zufliessen, Aequita gibt ebenfalls Aktien ab, will aber auch nach der Emission eine «erhebliche Beteiligung» halten.
«Die Erlöse aus unserem Börsengang werden direkt in die Produktionskapazitäten und die internationale Reichweite fliessen, die erforderlich sind, um unseren beträchtlichen Auftragsbestand abzuarbeiten», sagte SMAG-Chef Ulrich Feindt. SMAG lagen Ende 2025 nach eigenen Angaben Aufträge über 1,4 Milliarden Euro vor. Das 1974 gegründete Unternehmen beschäftigt 170 Mitarbeiter. Mehr als 2000 seiner bis zu 40 Meter hohen Mastsysteme seien in über 20 Ländern im Einsatz. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz von 27 auf 34 Millionen Euro, in diesem Jahr sollen es schon 55 bis 60 Millionen sein. Die bereinigte operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll 2026 bei 19 bis 21 Prozent liegen.
(Reuters)

