Für die im MDax gelistete Aktie ging es zuletzt um über sieben Prozent auf 30,04 Euro nach oben. Seit Jahresbeginn hat sie etwas über 12 Prozent an Wert gewonnen, in den vergangenen zwölf Monaten aber fast 18 Prozent eingebüsst.
Für Analyst Andrew Ross von der britischen Investmentbank Barclays hat Ionos solide Ergebnisse für das erste Quartal vorgelegt. Der Umsatz habe die Erwartungen erfüllt und das operative Ergebnis (Ebitda) liege leicht über den Erwartungen. Stark sei die Entwicklung der Kundenzahl. Der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer liege etwas über dem Schnitt des vierten Quartals.
Die Zahl der Kunden stieg im Quartal um 180.000 auf 6,81 Millionen, wie die Tochter von United Internet am Dienstag mitteilte. Der Umsatz kletterte um 5,7 Prozent auf gut 348 Millionen Euro. Analysten hatten hier im Mittel weniger auf dem Zettel. Bereinigt um Währungseffekte lag das Wachstum bei 7,6 Prozent.
Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verdiente Ionos bereinigt um Sondereffekte rund 118 Millionen Euro - 4,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Branchenexperten hatten etwas weniger erwartet. Die operative Marge sank von 34,2 auf 33,9 Prozent, was laut Mitteilung auf höhere Marketingausgaben zu Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist. Unter dem Strich stieg der Gewinn nach Anteilen Dritter um fast vier Prozent auf 52,6 Millionen Euro.
Im laufenden Jahr erwartet das Ionos-Management weiter ein währungsbereinigtes Umsatzplus von circa sieben Prozent. Rückenwind verspricht sich das Unternehmen durch das starke Neukundenwachstum im Vorjahr, das auch 2026 anhalten dürfte, sowie von KI-Funktionen. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) soll auf 530 Millionen Euro zulegen bei einer entsprechenden Marge von 37 bis 38 Prozent. 2025 wurde ein Umsatz von 1,3 Milliarden Euro erzielt bei einem bereinigten operativen Ergebnis von 485 Millionen. Die operative Marge hatte bei 36,8 Prozent gelegen./err/mne/jha/
(AWP)
