Aufgabe des Kantons Nidwalden wird es vor allem sein, für die Sicherheit der Bevölkerung und derjenigen zu sorgen, die an der Unterzeichnung auf dem Bürgenstock teilnehmen. Neben der Kantonspolizei Nidwalden werden zusätzliche Polizeikorps, die Armee und weitere Partner im Einsatz sein. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, teilte die Kantonspolizei Nidwalden am Dienstag mit.

«Wir setzen alles daran, um einen ungestörten Verlauf sicherzustellen - und so den Weg zu ebnen für einen erfolgreichen Ausgang des Treffens», erklärte die Nidwaldner Sicherheitsdirektorin Karin Kayser-Frutschi (Mitte) in der Mitteilung.

Beschränkungen auf Strassen und Wanderwegen

Für die Bevölkerung im Kanton Nidwalden heisst dies, dass es vor und während der Unterzeichnung des USA-Iran-Deals zu Einschränkungen kommen wird, etwa im Strassenverkehr, im Luftraum oder auf Wanderwegen. Details dazu sollen ab Mittwoch auf der Homepage des Kantons Nidwalden aufgeschaltet werden.

Mit Einschränkungen wegen eines hochkarätigen internationalen Anlasses hat Nidwalden bereits Erfahrung. 2024 fand auf dem Bürgenstock eine Ukraine-Friedenskonferenz statt. Dieses Mal würden die Einschränkungen aber geringer ausfallen, versicherte Kayser-Frutschi.

«Wir unterstützen gerne Bestrebungen, die den Frieden zwischen den USA und dem Iran zum Ziel haben und so weltweit zu mehr Stabilität und Sicherheit verhelfen», erklärte der Nidwaldner Landammann Othmar Filliger (Mitte) in der Mitteilung. Der Bürgenstock mit seinem positiven Geist aus früheren Konferenzen und seiner modernen Infrastruktur eigne sich bestens für internationale Treffen.

(AWP)