«Wir vertrauen weder auf Garantien noch auf Worte - nur Taten zählen. Es werden keine Massnahmen ergriffen, bevor die andere Seite nicht handelt», hatte Ghalibaf bereits am Freitag auf X erklärt.
Priorität Freigabe eingefrorener Auslandskonten
Seit Tagen ringen die USA und der Iran um ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe und für weiteren Verhandlungen. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars schrieb, dass unmittelbar nach Unterzeichnung einer vorläufigen Einigung zwölf Milliarden US-Dollar auf eingefrorenen iranischen Auslandskonten freigegeben werden müssten.
Ghalibaf legte als wiedergewählter Parlamentspräsident seinen Amtseid ab. Er rief die Abgeordneten zur nationalen Einheit auf. Sie sollten sich aus «belanglosen politischen Streitigkeiten» heraushalten. «Der Feind versucht in dieser neuen Phase des Krieges, durch wirtschaftlichen Druck und Medienhetze Spaltungen zu schüren und die Einheit des Landes zu zerstören, um seine militärische Niederlage zu vertuschen und uns zur Kapitulation zu zwingen», so Ghalibaf.
(AWP)
