Inflationsangst lässt Einkommenserwartungen einbrechen

«Die Einkommenserwartungen sind eng mit der von den Verbrauchern erwarteten Inflation verknüpft», heisst es in der Analyse der Nürnberger Konsumforscher. «Die Einkommenserwartungen brechen infolge der gestiegenen Inflation regelrecht ein. Und vor diesem Hintergrund erachten die Menschen auch den Zeitpunkt für grössere Anschaffungen derzeit als weniger günstig», sagte der NIM-Konsum-Experte Rolf Bürkl.

Es verstärke sich die Sorge der Verbraucher, dass der vorsichtige Aufschwung der deutschen Wirtschaft einen ernsthaften Dämpfer erhalten könnte - vor allem dann, wenn der Krieg in Nahost weiter anhalte und Massnahmen der Regierung keine Wirkung zeigten.

Für die monatliche Studie zum Konsumklima werden im Auftrag der EU-Kommission jeweils 2.000 Menschen befragt. Für die April-Studie lag der Befragungszeitrum zwischen dem 2. und 13. April./dm/DP/nas

(AWP)