Das Papier wiederholt demnach bekannte Positionen Irans: Der Iran fordert etwa eine dauerhafte Beendigung des Krieges, Kriegsreparationen zum Wiederaufbau sowie die vollständige Aufhebung von Wirtschaftssanktionen gegen das Land. Zudem verlangt Teheran ein verbindliches Protokoll zum Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus. Das Land hatte in den vergangenen Wochen deutlich gemacht, dass es die Kontrolle über die Passage beansprucht und ein Mautsystem für die Durchfahrt plant.

Aus pakistanischen Geheimdienstkreisen hatte es zuvor am Montag geheissen, man habe den USA und dem Iran einen Plan für eine 45-tägige Waffenruhe vorgelegt, in deren Rahmen Friedensgespräche geführt und ein endgültiges Abkommen vorgeschlagen werden solle. In den Kontakten über Nacht hätten die USA darauf bestanden, dass der Iran vor der Verkündung einer Waffenruhe die Strasse von Hormus öffne. Diese Bedingung wiederum habe Teheran zurückgewiesen.

US-Präsident Donald Trump hatte Teheran ein Ultimatum gesetzt, den Schiffsverkehr durch die wichtige Meerenge freizugeben, das in der Nacht zum Mittwoch MESZ abläuft./sku/DP/he

(AWP)