Die iranischen Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht, meldeten den Beginn der 34. Welle von Gegenangriffen auf US-Stellungen in der Region sowie auf Ziele in Israel. Dabei seien präzisionsgelenkte ballistische Raketen mit Gefechtsköpfen von über einer Tonne zum Einsatz gekommen, hiess es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung.

Bei der aktuellen Angriffswelle sei auch Streumunition zum Einsatz gekommen, meldete der iranische Rundfunk. Streumunition überzieht grosse Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern und ist besonders gefährlich für Zivilisten. Ihr Einsatz ist international weitgehend geächtet. Weder Iran noch Israel haben die Streumunitionskonvention unterschrieben, die ihre Verwendung untersagt.

Im Laufe des Tages gab es in Israel mehrfach Raketenalarm. Die Armee meldete wiederholt Raketenangriffe aus dem Iran. Sowohl im Norden des Landes an der Grenze zum Libanon sowie in anderen Gebieten des jüdischen Staates heulten die Sirenen. In jedem Fall war die Luftabwehr im Einsatz, um die Geschosse in der Luft abzufangen, wie die Armee auf Telegram mitteilte./rme/DP/nas

(AWP)