Indes signalisierte Irans Präsident Massud Peseschkian Offenheit für weitere Verhandlungen. «Der Iran hat Dialog und Einigung stets begrüsst und tut dies weiterhin. Vertragsbruch, Blockade und Drohungen bleiben jedoch die Haupthindernisse für echte Verhandlungen», schrieb Peseschkian auf X.
Im Iran ist der Präsident, anders als in vielen Ländern, nicht Staatsoberhaupt, sondern Regierungschef. Peseschkian gilt im Iran als verhältnismässig moderater Politiker. Seine Macht gilt als äusserst begrenzt.
Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim hat der Iran weiter keine Pläne, an Friedensgesprächen mit den USA teilzunehmen. US-Medien hatten zuvor berichtet, es könnte am Freitag eine neue Verhandlungsrunde geben. Die gemeinsam vereinbarte Waffenpause war am Dienstagabend vom US-Präsidenten einseitig verlängert worden. Wie viele Tage sie dauern soll, hatte Trump nicht gesagt. Der Iran hatte zuletzt Angriffe auf drei Frachtschiffe in der wichtigen Strasse von Hormus für sich reklamiert./mar/DP/he
(AWP)
