Ein Ende des Kriegs schliesse ein Ende der israelischen Besetzung von Gebieten im Libanon mit ein, sagte Araghtschi demnach weiter. Jegliche neuen israelischen Angriffe auf den Libanon und weitere Besetzung der Gebiete betrachte der Iran als Verstoss gegen die getroffene Vereinbarung.
Von iranischer Seite nehme Parlamentspräsident und Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf an den Gesprächen am Freitag Teil, sagte der stellvertretende iranische Aussenminister Madschid Tacht-Rawantschi einem weiteren Tasnim-Bericht zufolge. Von US-Seite soll Vizepräsident JD Vance vor Ort sein, hatte US-Präsident Donald Trump gesagt.
Die USA und der Iran hatten sich auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs geeinigt und nach US-Angaben bereits digital unterzeichnet.
Zunächst habe man sich auf eine Beendigung des Kriegs, die Öffnung der Strasse von Hormus, die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte und den Wiederaufbau konzentriert, sagte Araghtschi den Angaben entsprechend zudem in Teheran.
US-Vizepräsident JD Vance hatte zuletzt von möglichen Sanktionserleichterungen gesprochen. Zudem ist ein 300 Milliarden US-Dollar schwerer Wiederaufbaufonds im Gespräch.
Die 60-Tage-Frist gilt als knapp zur Verhandlung eines umfassenden Abkommens zu Irans Atomprogramm. Ähnliche Gespräche über das bisher letzte grosse Abkommen mit dem Iran, dem in Wien geschlossenen Atomdeal von 2015, dauerten fast zwei Jahre./mar/DP/stw
(AWP)
