Die Islamische Republik Iran ist wegen seines umstrittenen Atomprogramms und im Rahmen ihrer Unterstützung für nichtstaatliche militante Gruppen in Nahost zunehmend politisch isoliert. Die Staatsführung verstärkte in den vergangenen Jahren daher ihre Beziehungen zu Russland und China, suchte aber auch neue Partner. So ist die Islamische Republik inzwischen Mitglied der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit und seit Jahresbeginn Teil der Staatenvereinigung Brics. Die Strategie löst aber auch Kritik im Iran aus. Viele Menschen wünschen sich eine Verbesserung der Beziehung zum Westen.
China ist als wichtigster Abnehmer iranischen Öls auch ein wirtschaftlich bedeutsamer Partner für Teheran. Beide Länder schlossen 2021 ein Kooperationsabkommen über 25 Jahre./arb/DP/jha
(AWP)