Zu diesen Bedingungen zählen laut Tasnim unter anderem die sofortige Aufhebung der von den USA verhängten Seeblockade sowie die Einführung einer neuen rechtlichen Regelung für die Strasse von Hormus. Zudem fordert Teheran Kriegsentschädigungen und Garantien, dass es zu keiner erneuten militärischen Aggression gegen die Islamische Republik kommen wird. Den Atomstreit hingegen wolle der Iran nicht auf die Verhandlungsagenda setzen, hiess es weiter.

Araghtschi war erst am Samstag aus Islamabad abgereist. Er hatte bei seinem Besuch den pakistanischen Armeechef Asim Munir und Premierminister Shehbaz Sharif getroffen. Auch bei diesen Treffen ging es laut pakistanischen Sicherheitskreisen um einen iranischen Gegenvorschlag in den Verhandlungen mit den USA.

Die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs treten aktuell auf der Stelle. US-Präsident Donald Trump hatte eine angekündigte Reise seiner Unterhändler nach Pakistan am Samstag kurzfristig abgesagt - zum zweiten Mal in einer Woche. Er begründete dies auch mit einem inakzeptablen Vorschlag des Irans.

(AWP)