Barrot hatte die blutige Niederschlagung der Massenproteste im Iran am Dienstag scharf verurteilt und den iranischen Botschafter einbestellt. Im Parlament sprach er von einem «Ruf nach Freiheit» und einer «friedlichen Revolte», die auf unerträgliche und unmenschliche Weise unterdrückt würden. Auch Deutschland und weitere europäische Länder hatten die iranischen Vertreter als Zeichen des Protests einbestellt.

Araghtschi verteidigte in dem Telefonat das Vorgehen der Sicherheitskräfte. Ursprünglich friedliche Proteste seien durch «ausgebildete terroristische Elemente» in Gewalt umschlugen. Er sprach von einer ausländischen Intervention im Iran./arb/DP/mis

(AWP)