US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mit weiteren Angriffen gedroht. «Die grösste Brücke im Iran stürzt ein und wird nie wieder genutzt werden - es wird noch viel mehr folgen!», schrieb er auf der Online-Plattform Truth Social. Der Iran solle sich auf einen Deal einlassen, bevor es zu spät sei und nichts mehr übrig bleibe von dem Land, forderte Trump.

Acht Tote und 97 Verletzte

Die als «B1» bekannte Autobahnbrücke war am Donnerstag zweimal innerhalb kurzer Zeit bombardiert worden. Sie war Teil der Pendlerroute zwischen der Grossstadt Karadsch und der überfüllten Millionenmetropole und Hauptstadt Teheran. Zudem liegt sie an einem Verkehrsknoten in Richtung Kaspisches Meer, einem beliebten Reiseziel. Mit einer Höhe von 132 Metern war sie die höchste Brücke im Iran. Ein Teilabschnitt befand sich noch im Bau.

Der zweite Angriff ereignete sich iranischen Medien zufolge, als Rettungskräfte vor Ort im Einsatz waren. Videos in den sozialen Medien zeigten dunkelgraue Rauchwolken nach den Raketeneinschlägen und Brückenelemente, die in sich zusammenstürzten. Bei den Luftangriffen kamen laut der Nachrichtenagentur Isna mindestens acht Menschen ums Leben, 97 weitere wurden verletzt. Der Strom an der Landstrasse Richtung Norden fiel infolge der Attacken aus./arb/DP/he

(AWP)