Die Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen iranischen Revolutionsgarden nahesteht, wies in einem Bericht unter Berufung auf «informierte Quellen» jegliche Verhandlungen zurück. «Der Iran akzeptiert keine Waffenruhe. Grundsätzlich ist es nicht logisch, mit Vertragsbrechern in einen solchen Prozess einzutreten», zitierte Fars eine namentlich nicht genannte Quelle.
Medienberichten zufolge hat die US-Regierung der Führung in Teheran einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs unterbreitet. Pakistan habe den Vorschlag an den Iran weitergereicht, berichteten US-Medien wie das Portal «Axios» und die «New York Times». Der Plan verlangt der Führung in Teheran demnach grosse Zugeständnisse ab.
«Weder werdet ihr in der Region investieren können, noch werdet ihr die früheren Preise für Energie und Öl wiedersehen», sagte der Militärsprecher. Die USA müssten akzeptieren, dass Irans Streitkräfte die Stabilität in der Region garantierten. Das «Vorgehen gegen das iranische Volk» müsse aus den «verdorbenen Köpfen» der Amerikaner verschwinden, sagte er. Man werde sich nicht mit der US-Regierung arrangieren. «Weder jetzt noch irgendwann sonst.»/arb/DP/nas
(AWP)
