Peseschkian verwies erneut darauf, dass bereits der frühere oberste Führer Ali Chamenei aus religiösen Gründen die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen abgelehnt habe. Chamenei war bei den militärischen Angriffen der USA und Israels am 28. Februar getötet worden und wurde anschliessend von seinem Sohn Modschtaba beerbt. Die politische Führung der Islamischen Republik beteuert stets, sie strebe nicht nach Atomwaffen.

Zu den anstehenden Verhandlungen mit dem politischen Erzfeind USA äusserte sich Peseschkian zuversichtlich. Die bisherigen Vereinbarungen lägen «wesentlich im Interesse des Irans». Unter anderem erhoffe sich Teheran finanzielle Vorteile. Als ersten Schritt könnten die sechs Milliarden US-Dollar - umgerechnet mehr als 5,2 Milliarden Euro - die von den USA in Katar eingefroren wurden, wieder freigegeben werden, so der Präsident.

(AWP)