Jordaniens Nachrichtenagentur Petra berichtete unter Berufung auf Militärkreise, dass drei iranische Raketen im Land niedergegangen seien. Es habe keine Verletzten und geringe Schäden gegeben. Ein Ingenieurskorps sei im Einsatz, um die Trümmerteile zu beseitigen.
Als Grund für die Vergeltungsschläge nannten die Revolutionsgarden angebliche Versuche der USA, dem Oman «seinen Willen aufzuzwingen». Unter anderem hätten die USA mehrere Schiffe zur «illegalen Durchfahrt durch die südliche Strasse von Hormus» angestiftet. Die sei durch die Reaktion der iranischen Marine verhindert worden. Zudem hätten die USA Ziele entlang der Südküste des Irans angegriffen. Die «fortgesetzte Aggression» der USA werde zu «noch schärferen Reaktionen» führen, hiess es in der Mitteilung weiter.
Das US-Militär hatte eigenen Angaben zufolge in der Nacht Ziele im Iran angegriffen. Die Attacke sei eine Reaktion auf einen Angriff der IRGC auf das unter zyprischer Flagge fahrende Containerschiff «GFS Galaxy» in der Strasse von Hormus, hiess es in einer Mitteilung des zuständigen Regionalkommandos Centcom./gma/DP/zb
(AWP)
