Die Armee habe sich mit Unterstützung des Militärgeheimdienstes monatelang vorbereitet, hiess es weiter. Es sei darum gegangen, «den operativen Moment zu identifizieren, in dem sich führende Repräsentanten des Regimes versammeln».

Die Entscheidung, am Morgen und nicht in der Nacht anzugreifen, sei absichtlich gefällt worden. Israel sei es damit ein zweites Mal gelungen, «trotz umfassender iranischer Vorbereitungen eine taktische Überraschung zu erzielen». Es sei eine «präzise Lokalisierung von Kommandeuren und der iranischen Führungsspitze erreicht» worden.

Die Armee prüfe gegenwärtig die Ergebnisse des Angriffs und stelle sich auf eine mögliche Ausweitung des Konflikts mit dem Iran auf weitere Regionen ein. Nach iranischen Angaben sind wichtige Staatsmänner wie der Präsident wohlauf. Berichte über den Verbleib von Irans oberstem Führer, Ajatollah Ali Chamenei, gab es zunächst nicht.

(AWP)