Zwar hätten die USA und Israel das gemeinsame Ziel, den Iran am Erwerb von Atomwaffen zu hindern, erklärte Katz. Israel erwarte jedoch, dass Washington auch weitere Sicherheitsbedenken berücksichtige. Dabei nannte er das iranische Raketenprogramm sowie die Unterstützung bewaffneter Gruppen - Katz sprach von Terroristen - durch Teheran.
Israel müsse sicherstellen, auch künftig unabhängig handeln zu können, damit der Iran keine Atomwaffen erhalte, sagte Katz weiter. Das Sicherheitskonzept des Landes sei klar und eindeutig, sagte Katz. Man gehe gegen nahe und ferne Bedrohungen vor. Ziel seien Entscheidungen und nicht Kompromisse und Zugeständnisse.
Katz will nicht auf «Sicherheitszonen» verzichten
Der Verteidigungsminister kündigte ausserdem an, Israel werde sich nicht aus den von ihm ausgewiesenen «Sicherheitszonen» im Libanon, in Syrien und im Gazastreifen zurückziehen. Er begründete dies mit einer Bedrohung durch «dschihadistische Kräfte und Organisationen».
Welche Gruppen Katz konkret meinte, sagte er nicht. Die Äusserung dürfte sich unter anderem auf die islamistische Hamas im Gazastreifen sowie die schiitische Hisbollah-Miliz im Libanon beziehen. Beide Organisationen werden vom Iran unterstützt./da/DP/zb
(AWP)
