Die geringere Inflation führte Istat hauptsächlich auf die deutliche Abschwächung des Preisanstiegs von nicht-regulierten Energieprodukten zurück. Dagegen hat der Preisanstieg bei unverarbeiteten Nahrungsmitteln etwas zugenommen.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise im Juni um 0,1 Prozent. Dies war so erwartet worden. Im Mai hatte der Anstieg noch bei 0,3 Prozent gelegen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für den gesamten Währungsraum eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Neue Daten werden an diesem Freitag veröffentlicht. Im Mai hatte die Inflationsrate bei 6,1 Prozent gelegen./jsl/bgf/stk