Zwei der Opfer stammen aus Mailand, zwei weitere aus den Regionen von Bologna und Genua. Ein fünftes Opfer war aus Rom, eine sechste Person in Lugano TI wohnhaft.
Wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und Brandstiftung hat die Staatsanwaltschaft Rom ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eröffnet. Bei der Brandkatastrophe in Crans Montana VS in der Silvesternacht kamen insgesamt 40 Menschen ums Leben.
Zuvor hatte bereits die Staatsanwaltschaft der belgischen Provinz Wallonisch-Brabant ein Verfahren eröffnet. Eine Schülerin der sechsten Klasse einer Schule in Rixensart war bei dem Brand in der Silvesternacht ums Leben gekommen, wie die belgische Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur Belga am Donnerstag mitteilte.
Am Montag befasste sich zudem auch die Pariser Staatsanwaltschaft mit der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Das Aussenministerium in Paris hatte neun tote französische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger bestätigt, darunter mehrere Minderjährige.
Am vergangenen Samstag eröffnete schliesslich auch die Walliser Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren gegen die beiden Betreiber des Lokals. Ihnen werden fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung sowie fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst vorgeworfen. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
(AWP)
