Die Exportunternehmen wie der Autobauer Toyota oder der Elektronikkonzern Sony profitierten im September auch von dem schwachen Yen. Durch diesen bleibt den Exporteuren mehr von den im Ausland erzielten Erlösen in der eigenen Bilanz. Sie können diesen Vorteil zum Beispiel auch dazu nutzen, die eigenen Waren billiger anzubieten, um die Nachfrage anzukurbeln. Probleme bereitet der schwache Yen aber bei den Importen - diese werden dadurch teurer.

Da der Preis für Energiequellen wie Öl und Gas im Jahresvergleich aber deutlich gefallen ist, wurde dieser Effekte überkompensiert. Der Wert der Einfuhren sei um 16,3 Prozent auf etwas mehr als 9,1 Billionen Yen gefallen. Unter dem Strich blieb ein kleiner Überschuss in der Handelsbilanz übrig, nach einem kräftigen Minus im August./zb/bgf/tih

(AWP)