Die Exporte haben sich stärker erhöht, als Analysten erwartet hatten. Diese waren im Schnitt von einem Anstieg der Ausfuhren um 11,0 Prozent ausgegangen. Auch die Importe haben überraschend stark zugelegt. Hier meldete das Ministerium einen Zuwachs um 10,9 Prozent, während Analysten nur von 7,0 Prozent ausgegangen waren. Der bereinigte Handelsüberschuss betrug 90,7 Milliarden Yen (485 Millionen Euro).

Die Geschäfte mit China haben sich positiv auf den japanischen Aussenhandel ausgewirkt, da die Beeinträchtigungen durch die Feiertage zum chinesischen Neujahr nachliessen. Japans Exporte nach China sind daher deutlich gestiegen, besonders bei den Lieferungen von Computerchips und elektronischen Bauteilen.

Der Iran-Krieg habe im März noch keine negativen Auswirkungen auf die Ölimporte gezeigt, sagte Takeshi Minami, Chefökonom des Norinchukin Research Institute. Seiner Einschätzung nach waren viele Tanker bereits vor Kriegsbeginn in Richtung Japan ausgelaufen, und Rohöllieferungen nach Japan seien wohl noch bis in den März hinein erfolgt. Minami geht davon aus, dass sich die vollen Auswirkungen voraussichtlich erst in den April-Daten zeigen werden./jkr/nas

(AWP)