Im Vormonat März hatte die Inflationsrate in dieser Abgrenzung bei 1,8 Prozent gelegen. Analysten waren von einem Rückgang der Inflation ausgegangen, hatten aber im Schnitt für April nur einen leichten Rückgang auf 1,7 Prozent erwartet.

Im April wurde die allgemeine Preisentwicklung durch die Kosten für verarbeitete Lebensmittel gebremst, die deutlich langsamer stiegen als im März. Die Energiekosten gingen zurück, wenngleich in einem geringeren Tempo als im Vormonat.

Mit Berücksichtigung von frischen Lebensmitteln sind die Verbraucherpreise im April ebenfalls um 1,4 Prozent gestiegen. Im Monat zuvor hatte die Jahresrate 1,5 Prozent betragen. Die Kernrate der Verbraucherpreise, bei der schwankungsanfällige Preise wie Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, lag bei 1,9 Prozent.

Die Preisentwicklung schafft für die Bank of Japan ein schwierigeres Umfeld, um die Zinsen in absehbarer Zeit anzuheben. Die japanische Notenbank hatte bei der jüngsten Zinsentscheidung Ende April den Leitzins weiter unverändert bei 0,75 Prozent belassen./jkr/stk

(AWP)