«Wir stehen mit der Ukraine zusammen», sage Glättli vor mehreren Tausend Menschen auf dem Bundesplatz. Ihm wehte ein Meer von ukrainischen Fahnen entgegen. Die Schweiz müsse endlich russische Oligarchengelder einfrieren, führte Glättli aus und forderte: «Russland soll bezahlen».

Die Schweiz habe eine unschöne und lange Geschichte mit «dreckigen Geldern», sagte Blättli. Es sei höchste Zeit, nun gute, starke und humanitäre Kapitel anzufügen.

Glättlis SP-Nationalratskollege Jon Pult lobte die Ukraine, die nicht nur sich selbst verteidige, sondern für die Freiheit und Demokratie in Europa einstehe. Es sei Pflicht, deutlich mehr für die Ukraine zu tun, etwa in humanitärer Weise oder finanziell, um den Wiederaufbau voranzutreiben.

Ausserdem, so Pult, müsse die Schweiz endlich die Wiederausfuhr von Waffen lockern. Die grösste Gefahr in Europa sei, dass die demokratischen Kräfte nicht zusammenstünden und «dass wir uns von all den Orbans und Trumps ablenken lassen».

(AWP)