Der Kanton Graubünden will damit gemäss einer Mitteilung vom Mittwoch den Anteil an erneuerbaren Energien erhöhen. Die 50 in einer Analyse eruierten Standorte sind entlang von Kantonsstrassen im ganzen Kanton verteilt. Das gesamte Nutzungspotenzial beträgt gemäss externer Analyse 3,5 Gigawattstunden Strom pro Jahr. Das entspräche ungefähr 750 Haushalten.

Der Kanton macht in seiner Mitteilung aber klar, dass er bei den betreffenden Projekten weder als Investor noch als Abnehmer des erzeugten Stroms auftritt. Gemeinden, Energieversorger oder andere institutionelle Unternehmen können ihr Interesse für Standorte bis am 31. August dem Kanton über ein Anmeldeformular übermitteln.

Gemäss Mitteilung folgt dann bis Januar 2027 die offizielle Bewerbung für die Objektstandorte. Im Frühjahr 2027 teilt der Kanton mit, welche Standorte an wen vergeben wurden. In der Folge haben jene Interessenten, die den Zuschlag erhalten haben, eine Frist von einem Jahr für die Planung und Einreichung des Bauprojektes. Nach Erhalt der Bewilligung müssen die Bauarbeiten dann innert zwei Jahren beginnen, sofern keine Einsprachen eingegangen sind.

(AWP)