Die Kantonsregierung beabsichtigt, die Verordnung über Gaststätten und die Verordnung über Veranstaltungen und Unterhaltungen zu ändern. Ein entsprechender Entwurf werde «in Kürze» vorgelegt, teilte die Staatskanzlei am Freitag mit. Sie schlägt auch die Einrichtung eines Runden Tisches vor, um Lehren aus dem verheerenden Brand im Wallis zu ziehen.

An dem Treffen werden laut Mitteilung die kantonale Gebäudeversicherungs- und Präventionsanstalt (ECA Jura), das Amt für Wirtschaft und Arbeit (SEE), der Dachverband der Gastronomiebetriebe Gastrojura, der Jura-Gemeindeverband und andere betroffene Partner teilnehmen.

Mit dieser Massnahme sollen die Risiken nach dem Brand in der Neujahrsnacht in Crans-Montana, bei dem 40 Menschen ums Leben kamen und 116 verletzt wurden, «so weit wie möglich» reduziert werden. Die Kantone Wallis, Genf und Waadt hatten zuvor ebenfalls beschlossen, pyrotechnische Gegenstände in Restaurants und Bars zu verbieten. Freiburg entschied sich für den Status quo, will die Situation aber aufmerksam beobachten.

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(AWP)