Im Vergleich zum Budget entspricht der Abschluss einer Verbesserung von 189,7 Millionen Franken. In den beiden Vorjahren hatte der Kanton rote Zahlen geschrieben. Trotz der positiven Zahlen im 2025 bleibt die Finanzplanung auch künftig anspruchsvoll, wie Finanzdirektor Peter Hodel (FDP) am Donnerstag in Solothurn mitteilte.

Der Kanton erhielt im vergangenen Jahr eine nicht budgetierte Gewinnausschüttung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) in der Höhe von 64,3 Millionen Franken. Zudem entwickelten sich die Steuererträge positiver als erwartet.

Bei den juristischen Personen habe es Sondereffekte für die Steuerperiode 2024 gegeben, hiess es. Bei den natürlichen Personen habe der Abbau von Rückständen bei den Steuerveranlagung aus früheren Jahren zu Mehrerträgen geführt.

Die Nettoverschuldung des Kantons sank um 11,6 Prozent auf 864,2 Millionen Franken. Damit betrug die Nettoverschuldung pro Einwohnerin und Einwohner 2949 Franken.

(AWP)