Die durchschnittliche effektive Steuer- und Abgabenbelastung für Hochqualifizierte sank im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 31,6 Prozent von 31,8 Prozent. Steuerentlastungen gab es laut der Studie in mehr als der Hälfte der Kantone.

Besonders deutlich fiel die Senkung in Luzern aus, gefolgt von Schwyz und Zürich. Höhere Belastungen verzeichneten dagegen Glarus und Solothurn.

Im intensiven internationalen Wettbewerb um Unternehmensansiedlungen und deren Verbleib sowie auch bei der Rekrutierung von hochqualifizierten Fachkräften seien attraktive Steuern ein wichtiger Faktor, schrieb BAK.

Bei den Unternehmen blieb die durchschnittliche effektive Steuerbelastung mit 13,4 Prozent stabil. Eine Ausnahme bildet Basel-Stadt: Dort stieg sie von 11,0 auf 12,2 Prozent, nachdem der Kanton als Reaktion auf die OECD-Mindeststeuer einen neuen Steuertarif eingeführt und den Spitzensteuersatz erhöht hat.

Im internationalen Vergleich bleiben die Schweizer Kantone steuerlich attraktiv. Die durchschnittliche effektive Steuerbelastung für Unternehmen liegt mit 13,4 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt wichtiger internationaler Konkurrenzstandorte von 24,0 Prozent. Bei hochqualifizierten Beschäftigten beträgt sie 31,6 Prozent und liegt damit ebenfalls klar unter dem Vergleichswert von 40,3 Prozent.

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(AWP)