Das Management verwies am Donnerstag an einer Telefonkonferenz auf die bessere Planbarkeit der laufenden Projekte. Der Auftragseingang stieg im ersten Halbjahr konzernweit um 25,8 Prozent auf 571,5 Millionen Euro, der Auftragsbestand lag damit per Mitte Jahr gut ein Fünftel über den Stand von Ende 2025 und gut zwei Fünftel über dem von vor einem Jahr.
Bei Kardex Remstar nahmen die Bestellungen um 7 Prozent auf 314,6 Millionen Euro zu. Nach einem schwachen Jahresstart habe die Nachfrage ab März deutlich angezogen. Für das Gesamtjahr erwartet Kardex hier ein Wachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich.
Besonders stark entwickelte sich Kardex AS Solutions: Der Auftragseingang sprang um 117,6 Prozent auf 183,0 Millionen Euro. Bei Kardex Mlog und Rocket gingen die Bestellungen dagegen wegen einer hohen Vergleichsbasis um 3 Prozent auf 75,2 Millionen zurück.
Zum Wachstum bei AS Solutions trug ein Grossauftrag der französischen Verlagsgruppe Madrigall bei. Das Projektvolumen liegt zwischen 25 und 40 Millionen Euro. Für das grösste AutoStore-Projekt Frankreichs liefert Kardex unter anderem 300'000 Lagerbehälter, 300 Roboter, die Steuerungssoftware sowie einen langfristigen Wartungsvertrag.
Höhere Risiken sieht Kardex durch die zunehmende Projektgrösse nicht. «Ob ein AutoStore-Projekt ein Volumen von 25 Millionen Euro oder 5 Millionen Euro hat, bleibt grundsätzlich die gleiche Technologie und das gleiche Risikoprofil», erklärte das Management. Inflations- und Beschaffungsrisiken würden bereits bei der Projektkalkulation berücksichtig
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(AWP)
