Der Umsatz verblieb bei 2,9 Milliarden Franken stabil, wie Valora am Dienstag mitteilte. Dabei hätten insbesondere die positive Entwicklung des Convenience-Geschäfts in der Schweiz mit den Formaten «avec» und «k kiosk», also das Geschäftsfeld Convenience Retail, den Umsatz gestützt.
Im Food Service B2C- sowie im Grosshandelsgeschäft erreichte das Unternehmen «solide Ergebnisse». Valora spricht von «herausfordernden Kundenfrequenzen» in den Kernmärkten Schweiz und Deutschland, wo Formate wie Backwerk, Ditsch und Brezelkönig betrieben werden. Ein Störfaktor waren zudem die anhaltenden Bauaktivitäten im deutschen Schienennetz.
Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT legte derweil um knapp 9 Prozent auf 105,5 Millionen Franken zu. Damit liegt das operative Ergebnis über der alten Rekordmarke vom Vorjahr.
Retail und Food Service b2C werden zusammengelegt
Zur weiteren Entwicklung der Foodvenience-Strategie will Valora bis Mitte 2026 die Bereiche Retail und Food Service B2C organisatorisch in einer gemeinsamen Einheit zusammenführen. So sollen Synergien genutzt und die Entwicklung integrierter Convenience- und Food-Angebote vorangetrieben werden.
Die Valora Gruppe mit Firmensitz in Muttenz BL ist die europäische Retaileinheit von Fomento Económico Mexicano. Der mexikanische Nahrungsmittelriese Femsa hatte die Kioskkette Valora im Oktober 2022 übernommen.
cf/uh
(AWP)

