Klingbeil forderte, offen zu sein für neue Partner und Partnerschaften. So habe man «endlich» das Mercosur-Handelsabkommen abgeschlossen, und es gebe ein Abkommen mit Indien. Er plädierte zudem für Handelsabkommen und stärkere Beziehungen mit dem Globalen Süden.

Klingbeil: Müssen andere Partner finden

Grundsätzlich betonte Klingbeil mit Blick auf die US-Zollpolitik, Zölle seien schlecht für die Menschen und für die Wirtschaft - auf beiden Seiten des Atlantiks. «Aber wenn die US-Regierung diesen Weg einschlägt, müssen wir andere Partner finden. Wir müssen unser Wirtschaftswachstum stärken.»

Finnlands Präsident Alexander Stubb forderte ebenfalls, anstatt sich auf Zölle und sozusagen ein «Zurückschlagen» zu konzentrieren, müssten sich Länder lieber neue Partner suchen - das gelte für grosse und kleine Länder.

Die Chefin der Welthandelsorganisation (WTO), Ngozi Okonjo-Iweala, sagte, viele Länder seien zu lange zu sehr von den USA abhängig gewesen. Es könne deshalb nur gut sein, sich in Zukunft zu flexibilisieren, betonte sie./ctt/DP/he

(AWP)