Aktien New York: Dow dreht ins Minus nach enttäuschenden US-Daten

Die festere Eröffnung der Wall Street am Dienstag hat nicht lange Bestand gehabt. Nach der Bekanntgabe unerwartet schwacher US-Konjunkturdaten ging es rasant abwärts in die Minuszone. Der Dow Jones Industrial , der im frühen Handel noch die vielbeachtete Marke von 27 000 Punkten überwunden hatte, notierte zuletzt 0,49 Prozent tiefer bei 26 784,12 Zählern. Am Vortag hatte der Leitindex um knapp 0,4 Prozent zugelegt.
01.10.2019 16:49

Der marktbreite S&P 500 verlor am Dienstag 0,28 Prozent auf 2968,33 Punkte. Der technologielastigen Nasdaq 100 stagnierte bei 7749,80 Zählern.

Die Stimmung in der US-Industrie hatte im September die Talfahrt der vergangenen Monate überraschend fortgesetzt und war auf den tiefsten Stand seit Juni 2009 gefallen. Der Einkaufsmanagerindex ISM sank auf 47,8 Punkte, während Volkswirte im Mittel mit einem leichten Zuwachs auf 50,0 Punkte gerechnet hatten. Da der Indikator weiter unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gefallen ist, deutet er auf eine Schrumpfung des Sektors hin. Zudem waren die US-Bauausgaben im August geringer gestiegen als erwartet.

Unter den US-Standardwerten sorgten US Steel mit einem Kursgewinn von mehr als 7 Prozent für Furore. Der Stahlkonzern hatte sich eine fast 50-prozentige Beteiligung am Branchenrivalen Big River Steel gesichert.

Gegen den Trend ging es auch für die Apple-Aktien mit plus 1,3 Prozent bei 227 US-Dollar erneut merklich nach oben. Damit waren sie der Spitzenreiter im Dow und nähern sie sich ihrem Rekordhoch vom vergangenen Oktober von 233,47 Dollar. Apple-Chef Tim Cook hatte der "Bild"-Zeitung gesagt, die Verkäufe der neuen iPhone 11-Modelle hätten einen starken Start gehabt.

Schlusslicht im Dow waren die Papiere von McDonalds mit minus 2,5 Prozent. Zuvor hatten die Analysten von JPMorgan geargwöhnt, dass der US-Absatz der weltgrössten Fastfood-Kette im dritten Quartal die durchschnittlichen Markterwartungen verfehlt haben könnte.

Für die Boeing-Aktien ging es um 0,6 Prozent abwärts. Als Konsequenz der tödlichen 737-Max-Abstürze hatte der Flugzeugbauer eine Bündelung der Sicherheitsaufsicht in einer neuen Einheit angekündigt./edh/he

(AWP)

 
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