Charles ist erst der zweite Monarch nach seiner Mutter Queen Elizabeth II., der vor dem Kongress sprechen wird.
Trotz mancher Differenzen in der Vergangenheit hätten die gemeinsamen Traditionen der Verbündeten dazu geführt, dass «unsere beiden Länder immer wieder Wege gefunden haben, zusammenzukommen», heisst es den Berichten zufolge im Manuskript der Rede. Die Beziehungen in den Bereichen Verteidigung, Nachrichtendienste und Sicherheit würden «nicht in Jahren, sondern in Jahrzehnten gemessen».
Das Königspaar wurde am Montag von US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump zu dem mehrtägigen Staatsbesuch in Washington empfangen, der als diplomatischer Drahtseilakt gilt. Trump, der als grosser Fan der britischen Royals gilt, hatte die britische Regierung zuletzt immer wieder unter anderem wegen der aus seiner Sicht fehlenden Unterstützung im Iran-Krieg kritisiert. In London hofft man, dass der König das Verhältnis wieder in eine positive Richtung lenken kann./pba/DP/nas
(AWP)
