Die konsolidierte Rechnung des Bundes zeigt die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Bundes, einschliesslich der Unternehmen und der Sozialversicherungen des Bundes. Damit wird der Bund wie ein Konzern betrachtet. Der Bundesrat hat die Rechnung genehmigt, wie die Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV) am Donnerstag mitteilte.

Zum Plus trugen einerseits die Sozialversicherungen bei. Doch war ihr tieferes Umlageergebnis Hauptgrund dafür, dass der Überschuss gegenüber 2024 um 1,8 Milliarden Franken kleiner ausfiel. Gründe waren mehr Leistungen an AHV-Versicherte und auch mehr Ausgaben der Arbeitslosenkasse.

Die Verwaltung - inklusive Fonds und dezentrale Verwaltungseinheiten - schloss dank mehr Bundessteuern mit einem Plus von 3,6 Milliarden Franken ab, nicht zuletzt dank vorübergehenden Mehreinnahmen aus Genf. Die nach zwei Jahren Ausfall wieder getätigte Gewinnausschüttung der Nationalbank und Transferzahlungen an den Bund wirkten sich positiv aus.

Die Bundesunternehmen erwirtschafteten ein positives Ergebnis von 1,7 Milliarden Franken; positive Beiträge steuerten namentlich die Swisscom mit 1,3 Milliarden Franken und die Post mit 0,3 Milliarden Franken bei. Auch die übrigen Bundesunternehmen erzielten mehrheitlich ein positives oder ausgeglichenes Ergebnis.

2025 investierte der Bund rund 13 Milliarden Franken, darunter 2,1 Milliarden Franken für Strassen, 2,8 Milliarden Franken für die Bahn und 1,9 Milliarden Franken in Infrastruktur für Telekommunikation. Auf Grundstücke und Gebäude entfielen 1,7 Milliarden Franken und auf Rüstungsmaterial und auf Software je 1,4 Milliarden Franken.

(AWP)