Die Initiativen würden laut der Mitteilung den Ausbau der Windenergie in der Schweiz stark einschränken und damit die Versorgungssicherheit im Winter wie auch die Klima- und Energieziele gefährden. Auch der Bundesrat empfiehlt die Ablehnung beider Vorlagen.
Neben der Axpo gehören der Allianz der Dachverband der Wirtschaft für erneuerbare Energien und Energieeffizienz aeesuisse, der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE), die Schweizerische Energiestiftung SES sowie Suisse Eole und Pro Wind Schweiz an. Aber auch alle Mitglieder der Umweltallianz - darunter BirdLife Schweiz, Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF - lehnten beide Initiativen ab, betont Axpo.
Die Initianten der Waldschutz-Initiative wollen Windkraftanlagen im Wald und in einem Abstand von 150 Metern zum Wald verbieten. Die Gemeindeschutz-Initiative verlangt, dass neben der betroffenen Gemeinde auch besonders betroffene Nachbargemeinden Windkraftanlagen zustimmen müssten. Bei beiden Initiativen müssten nach dem 1. Mai 2024 gebaute Anlagen zurückgebaut werden, wenn sie die Anforderungen nicht erfüllen können. Damit wollen die Initianten unter anderem natürliche Lebensräume und Naherholungsgebiete erhalten.
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(AWP)
