Insgesamt bleibe das Thema «Risikoaversion» aber bestehen, auch wenn eine Stabilisierung möglich scheint, schränkt die Helaba ein. Bei der Commerzbank richten die Experten den Blick auf die Inflationsentwicklung, die durch den hohen Ölpreis befeuert werde. Das führe teilweise bereits dazu, dass erste Zinserhöhungen eingepreist werden.
Für die SNB sei allerdings der starke Franken das Problem. Zwar dürfte auch in der Schweiz der Ölpreis die Inflation anschieben, allerdings dürfte dies wenn überhaupt nicht so schnell gehen. In der Nacht auf Montag war der Euro mit 89,81 Rappen erstmals unter die Marke von 90 Rappen gefallen, erholte sich dann mit den Trump-Aussagen aber wieder deutlich darüber. Ob die SNB dabei mitgeholfen hat, ist nicht bekannt.
In der Nacht auf Dienstag bewegte sich das Paar nun nicht mehr gross und wird aktuell zu Kursen von 0,9038 gehandelt. Auch das Dollar/Franken-Paar bewegte sich in der Nacht per Saldo nicht gross von der Stelle, zuletzt lag das Kursniveau bei 0,7772. Zum US-Dollar notiert der Euro am Dienstagmorgen mit 1,1629 ein wenig höher als am Vorabend mit 1,1615, am frühen Montagmorgen war das Paar bis auf 1,1507 gefallen.
Dienstag Montag Montag Montag Montag
(07.30) (20.29) (16.30) (11.30) (07.30)
EUR/USD 1,1629 1,1615 1,1586 1,1559 1,1555
USD/CHF 0,7772 0,7781 0,7786 0,7787 0,7799
EUR/CHF 0,9038 0,9039 0,9021 0,9001 0,9012
GBP/CHF 1,0450 1,0451 1,0425 1,0390 1,0391
USD/JPY 157,57 157,87 158,13 158,41 158,58
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(AWP)
