Zuletzt hatte Russland ukrainische Drohnenattacken auf Kompressorstationen für eine Gaspipeline in die Türkei beklagt. Nach Darstellung Moskaus führen solche Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur zu weiteren Steigerungen beim Öl- und Gaspreis.
Mit dem Stichwort Erpressung nahm Peskow Stellung zum Streit zwischen Kiew und Budapest um die Pipeline «Druschba», über die Ungarn Öl aus Russland erhält. Ein Abschnitt der Leitung in der Westukraine war nach Angaben aus Kiew durch russische Angriffe beschädigt worden. Budapest wirft Kiew vor, die Durchleitung von Öl zu verhindern. Ungarn hat in dem Zusammenhang die Auszahlung von Milliardenkrediten der EU an die Ukraine blockiert.
Friedensverhandlungen stocken
Die Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew über eine Beendigung des seit mehr als vier Jahren laufenden russischen Angriffskriegs pausieren derzeit. An diesem Samstag sind Gespräche zur Ukraine geplant. Es handle sich um Verhandlungen der Ukrainer mit den - in dem Konflikt als Vermittler agierenden - USA, sagte Peskow. Russland ist nach seinen Angaben bei dem Treffen nicht dabei, wartet aber auf einen Termin zu trilateralen Gesprächen./bal/DP/jha
(AWP)
